HUFBEARBEITUNG

HUFBEARBEITUNG – HUFSCHUHE – DUPLO-BESCHLAG Raum BC / RV / Allgäu / Bodensee

Ich betreue im Raum Biberach, Ravensburg und benachbarte Landkreise (Radius ca. 50-80km ab 88430 Rot) Kunden für Hufbearbeitung, Hufschuhe, Duplo-Beschlag und auch Stallplanung / Beratung.

Gerne nehme ich neue Kundschaft auf – am liebsten in bestehende Touren.
Neue und vorallem weitere entfernte Touren sollten mindestens für 5-8 Pferde zu organisieren sein.

 

Zu gesunden Hufen gehört auch ein stimmiges „Drumherum“:

Die theoretische Grundlage meiner Arbeit und Lehre ist in der „Naturhufpflege“ aka. NHC (Natural Hoof Care) angesiedelt. Ich bin der Überzeugung, dass der natürlicherweise auftretende Abrieb einen Weg in der Bearbeitung aufzeigt, wie Pferde am besten auf ihren Hufen laufen können. Dies unterstütze ich mit meiner Arbeit am Huf und möchte es auch so in meinen Kursen weitervermitteln.

Ich bin überzeugt, dass Pferde barhuf am besten und gesündesten leben – unter der Voraussetzung, dass Haltung – möglichst im Offenstall – und Ernährung stimmen und das Pferd ausreichend Bewegung hat.

So sehe ich meine Arbeit z.B. nach Neu-Ausrichtung der Bearbeitung sowie Barhuf-Umstellung oft als wichtig an, um dem Pferd schnell zu einem besseren Huf und allgemeiner Gesundheit zu verhelfen. Ist jedoch einmal der richtige Weg eingeschlagen durch korrekte, regelmäßige Bearbeitung und gute Huf-Balance, werden die anderen Faktoren wieder wichtiger.

Dazu zählen neben anderen Einflüssen Haltung, Hygiene, Ernährung und Bewegung sowie das Ausschalten der grössten Streßfaktoren (falsche oder zu große Herdenkonstellation mit Streß in der Herde, andere äussere Einflüsse, Stoffwechselprobleme, Mangelversorgung etc.).

Die Kunst einer guten Huf-Balance und korrekten Bearbeitung benötigt entsprechende Ausbildung, Erfahrung und laufende Fortbildung.

 

Essenziell für gesunde Hufe (meine Bearbeitungsweise in wenigen Worten):

  • perfekte, messbare medio-laterale Balance der Trachten
  • weitgehendes Nicht-Bearbeiten der „funktionalen Sohle“ mit einer Schicht Zerfallshorn als zusätzlichem Schutz
  • abgerundeter Tragrand mit einem Tragrandüberstand 2-5mm
  • Bearbeitungsintervalle max. 6 Wochen
  • dem Huf Zeit lassen, um gesund wachsen zu können
  • Der normale Abrieb der Hufe zeigt einen Weg in der Bearbeitung auf, wie sie am besten laufen können. Dies unterstütze ich mit meiner Hufbearbeitung. Die theoretische Grundlage hierfür ist in der „Naturhufpflege“ aka. NHC (Natural Hoof Care) angesiedelt.

Wenn’s mal schwierig wird …

Wichtig ist, dass Probleme mit den Hufen und im Umgang miteinander und mit dem Pferd kommuniziert und angesprochen werden. Sei es, dass es um die Bearbeitung geht, um den Umgang mit dem Pferd, um Ernährung, Haltung, Hygiene etc. Das sollte nicht als persönliche Kritik aufgefasst werden – sondern als Möglichkeit der objektiven Betrachtung und des Austausches sowie des Auslotens der Möglichkeiten zur Verbesserung.

Es ist unangenehm, eine SMS mit den Worten: „wir haben eine andere Lösung gefunden“ zu bekommen. Übersetzt heißt das z.B. „Ich hab den Mut nicht, das Problem anzusprechen und hoffe, du frägst nicht nach, aber Du hast dich vor 3 Monaten falsch verhalten (oder warst zu meinem Pferd nicht freundlich genug und hast mir gesagt, ich solle mit meinem geliebten Gaul anders umgehen – nicht so viele Leckerlis füttern und weniger dutzi-dutzi machen – und hast mir nicht erzählt, was ich hören mag). Jetzt strafe ich dich dafür und ver-tschüsse dich ohne Kommentar.“
Das ist überspitzt formuliert – aber, bitte, liebe Kunden, habt doch einfach die Ehrlichkeit und den Mut, mit mir zu reden !

 

Hufschutz

Bei vielen Pferden ist es leider nicht möglich, ohne Hufschutz zu reiten. Das manchmal nicht lösbare Problem kann in der genetischen Anlage liegen, in der Haltung, Ernährung und in der Bearbeitung. Zwar können Pferde durch Gewöhnung und „Training der Hufe“ bessere Hufe bekommen – allerdings ist das Problem meist, dass wir nicht genügend Bewegung bieten können (das wäre wohl bei ca. 10-15 km pro Tag gegeben) und die Ernährung oft nicht 100% optimal ist. Auch spielen Vorschäden, Stoffwechsel etc. eine grosse Rolle.

In den Wintermonaten können viele gut barhuf laufen. Zum einen ist die Durchblutung wegen den kühleren Temperaturen leicht reduziert (und damit das Schmerzempfinden), zum anderen sind die meisten Pferde auf Heufütterung umgestellt, was dem Stoffwechsel allgemein zuträglicher ist. Auch spielt natürlich der oft weiche Boden eine Rolle.

Im Frühjahr gibt es vermehrt fühlige Pferde, da sie dann durch das frisch spriessende Gras mehr Kohlenhydrate (Fruktan, Stärke, Zucker) zu sich nehmen. Dies kann zu einer Reaktion in den Hufen führen. Auch sind manche Stuten sind in der Rosse schmerzempfindlich und fühlig (also regelmäßig im 4-Wochen-Rhythmus).

Manchmal sehe ich als Aussenstehender eher, wenn bei Ernährung, Stoffwechsel, Haltung und Verhalten etwas auffällig ist. Die Hufe sind ein Tagebuch der vergangenen 8-12 Monate – vieles kann man daran ablesen und abschätzen.

Es ist für das Pferdewohl wichtig, einen geeigneten Hufschuh zu finden oder die Hufe vorübergehend zu beschlagen – was am besten z.B. mit „Duplos“ geschehen sollte, da hier Stabilität, Dämpfung und Flexibilität optimal gegeben sind. So kann man dem Pferd Bewegung bieten ohne Schmerzen an den Hufen zu haben.

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